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Via Venedig in den venezianischen Frühling

Via Venedig in den venezianischen Frühling

Im Nordosten Italiens erstreckt sich das Veneto vom Gardasee bis nach Venedig, an welches, als eine der schönsten von 7 Provinzen Treviso mit der gleichnamigen malerischen Stadt, im Mittelalter als Vorposten und Gemüsegarten Venedigs zu Ruhm und Wohlstand gelangt, angrenzt und uns heute durch den weißroten Radicchio, echten Prosecco oder das Mode-Label Benetton zum Shoppen lockt. Man fährt vom Airport Marco Polo der populären Lagunenstadt Venice gerade mal 30 km bis zur, wegen ihrer ebenso zahlreichen Kanäle genannten „Citta delle Acque“. Durch wuchtige, 1510 restaurierte Stadtmauern ... Print

Weiter: ... den nostalgischen Geschäfts-Arkaden und historischen Wandmalereien entlang dem Bach Sile folgend, gelangt man, unbemerkt auf Inseln wandeld, von der Piazza die Signori zur ruhigen Piazza Duomo. Weiter nach Nordwesten, vorbei an einigen der 23 Villen dieser Region, etwa der an der „Strada dell' Architettura“, heute zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden Villa Emo, welche einst Lunardo Emo, der mit seinem eingeführten Maisanbau in der von kargen Hirseerträgen verarmten Region für bessere Zeiten und die Polenta sorgte, sich zu Beginn des 16. Jahrh. bauen und mit zahlreichen Fresken von Giovanni Battista Zelotti zu seiner besten Zeit ausschmücken lies, geht es dann nach Asolo. Das malerisch gelegene Bergnest, auch Stadt der 100 Horizonte genannt, diente mit seiner Piazza und den einladenden Cafés schon Schriftstellern wie Robert Browning, Hugo von Hoffmannsthal oder Hemingway als inspirierendes Plätzchen.

Auch wer heute mit dem PKW, etwa von München via Trento in diese Region kommt, wird einen Stop in Asolo nicht bereuen, bevor es nach Norden über das breite Flußbett des Piave nach Valdobbiadene, dem westlichen Ausgangspunkt der „Strade del Prosecco“ geht. Vorbei am schönen Santo Stefano führt die kurvige Bergstraße bis Guia, wo alternativ die „Strade storia e Cultura“ nach Follina abzweigt, einem mit verträumten Gassen und bunten Häusern für diese Region charakteristischen Ort, der ab 1200 um die mittelalterliche Klosteranlage angesiedelt wurde, zahlreiche Unterkünfte aller Preisklassen bietet und sich als ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Touren über kurvige Straßen zwischen Weinbergen und bewaldeten Hügeln, für Biker und Radfahrer, sowie für Wanderungen in die Hügel und Weingärten anbietet.

Viele hier zu entdeckende umliegende Weindörfer locken mit Weinproben in Weinstuben (Enoteca) und kleinen Osterien. Zwei sehenswerte Wassermühlen befinden sich in der wilden Landschaft um den kleinen Ort Refrontolo, der auf halbem Weg von Follina in Richtung Conegliano, auf der nun historischen Route des Prosecco liegt. Nach Süden, entlang der Via Liberazione die kleine Molina Cevada und nach Norden entlang der Via Molinetto die schöne Wassermühle Molinetto della Croda aus dem 17. Jahrh., die 1953 den Betrieb einstellte und heute für Besucher zum Maismahlen mit nur einem Handgriff anschaulich in Betrieb geht. Im Müllerhaus will noch ein Passito, der typisch süße Rotwein aus getrokneten Trauben, erst im Dezember gelesen, gekostet werden. Tipp: Reiseführer

Weitere Tipps, Bilder und Texte finden Sie hier. Die Geschichte als Printartikel gabs im Heft BZB/April/2007

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