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Piemont zwischen Gipfeln und Reisfeldern

Piemont zwischen Gipfeln und Reisfeldern

Von Deutschland durch die Schweiz kommend oder vom Gardasee nach Westen reisend, erreicht man den seit den 70er Jahren so beliebten Lago Maggiore – wegen seines milden Klimas als der Garten Europas gepriesen und die nordöstlichste Grenze des Piemont. Der Blick reicht bis zu den zwei höchsten Gipfeln Europas, dem Mont Blanc und dem Monte Rosa. Reizvoll: Ausflüge auf die vielen Inseln. Das erfrischende Bad im See, eine Bootsfahrt zur Isola Bella, die berühmt wegen ihrer Gärten und ihrer Schiffsform ist, oder auch zur kleineren Isola del Pescatori, machen bald Appetit auf die leckeren Süßwasserfische, allen voran ... Print

Weiter: ... die kleinen Rotbarsche in typischer Käsesoße, oder die feinen Esskastanien zum regionalen Boca aus Nebbiolo-Trauben. Die weiteren Seen Lago d' Orta, Lago di Mergozzo und Lago di Viverone, umgeben von ruhig gelegenen Bergdörfern, Burgen und prächtigen Villen in den mondänen Seeorten, bieten für jeden erdenklichen Freizeitbedarf verlockende Angebote.

Die Piemont-Kirsche kennt jeder, doch die vielen unbewöhnlichen Delikatessen dieser Region, welche die Geburtsstätte von Slow Food ist, reichen vom zarten Eselfleisch bis zum pikanten Gorgonzola.

Der Weg nach Turin, der Stadt, in der das Nutella erfunden wurde, wird durch feinstes Nougat und weitere Köstlichkeiten versüßt, auch wenn man nur wegen des Grabtuches, als Kopie zu sehen im Duomo di San Giovanni, in das trotz Belagerung von Napoleon uneinnehmbare Zentrum mit seinen zahlreichen Schatten spendenden Arkaden und Europas größtem Freiluftmark Balon, einfällt. Die besser dagestellte Kopie des Leichentuchs Christi findet sich in der Seitenkapelle von San Lorenzo und den wahren Überblick bekommt man von der 167 Meter hohen Mole Antonelliana, dem 1889 fertig gestellten Spitzturm und heutigen Wahrzeichen von Italiens drittgrößter Stadt. Innen unter der beeindruckenden Kuppel verbirgt sich ein fazinierendes Kinomuseum, denn in Turin lernte nicht nur der Fiat laufen, sondern auch die Bilder.

Die Fahrt durch Italiens größte Region, von den Westalpen quer durch die Poebene mit ihren riesigen Reisfeldern bis nach Alessandria hin, dem Geburtsort von Umberto Eco und dem Borsalino, weltweit Panamahut genannt, geht über sehr gut ausgebaute Fernstraßen und Autobahnen und ist darum ein beliebtes Ziel deutscher Busreiseunternehmen. Auch die Anreise mit dem Autozug nach Alessandria, oder über die Flughäfen Mailand / Malpensa, Turin und Genua, ist von den größten deutschen Städten möglich.

Die südlicheren Städtchen wie Alba und Asti, wegen ihrer Trüffelmärkte und dem Spumante berühmt, verlocken zu einem Besuch. Zwischen Monferrato und dem Roero zeigen sich weite landwirtschaftliche Flächen. In der noch südlicheren Langhe mit den kleinen Orten Bra und Barolo, die gehaltvolle Weinproben verheissen, führen atemberaubende Kurven durch hügelige Weinberge und offenbahren malerische Ausblicke in die Landschaft mit einzelnen Burgen.

Zu guter Letzt bietet sich zahlenden Besuchern das Abenteuer, einem erfahrenen Trüffelsammler mit seinen Hunden in den nahen Eichenhain zu folgen und dem zu erwartenden Fund samt Ausgrabung und anschliessendem Verzehr, fein über einen milden Käse geraspelt, beizuwohnen. Tipp: Reiseführer

Weitere Tipps, Bilder und Texte finden Sie hier. Die Geschichte als Printartikel gabs im Heft BZB/Juni/2007

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